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Ausgabe Januar 2017

Poppe + Potthoff Präzisionsstahlrohre
100 % Safe. Accurate. Reliable

Dr.-Ing. Bengt-Henning Maas wurde zum Leiter der Division „Tubes and Tubular Components“ ernannt.

Gestärkt ins neue Jahr

Poppe + Potthoff verbreitert das Angebotsspektrum und stellt mit einer neuen Struktur die Weichen für weiteres Wachstum. Mit jetzt rund 1500 Mitarbeitern ist die Gruppe nach der Übernahme von Plaschka (Präzisionsmaschinenbauteile) ins neue Jahr gestartet. Die Divisionen „Tubes and Tubular Components“, „Precision Parts“ und „Drive Technology“ werden nun weiter ausgebaut.

Zum Leiter der Division „Tubes and Tubular Components“ wurde Dr.-Ing. Bengt-Henning Maas ernannt. Der CEO der Poppe + Potthoff Präzisionsstahlrohre GmbH übernimmt damit auch die strategische Führung im Werk für Common Rail Subsysteme in Ajka (Ungarn) sowie beim Spezialisten für Hochdruck-Prüfung und Automatisierungstechnik P+P Maschinenbau in Nordhausen.

„Ich freue mich sehr über das erweiterte Aufgabenspektrum und bin sicher, dass wir mit der neuen Struktur zusätzliche Mehrwerte für die Kunden und Mitarbeiter schaffen“, sagt Dr.-Ing. Bengt-Henning Maas. „Wir werden die Synergien in der Entwicklung kundenspezifischer Lösungen, intelligenten Fertigung und Qualitätsprüfung nutzen, um unser Angebot weiter zu optimieren.“

Dr. Christian Potthoff-Sewing als CFO und President sowie Rüdiger Faustmann als CEO wollen die Gruppe auf Basis drei starker Säulen weiterentwickeln. Der nächsten Generation von Top-Führungskräften geben sie zugleich die Möglichkeit, die Zusammenarbeit mit Kunden, Partnern und Mitarbeitern weltweit auszubauen, um die Zukunft gemeinsam zu gestalten.

Präzisionsstahlrohr mit Rast- oder Stellringprofil: Kleinste Radien an den Innenecken sorgen für festen Halt.

Rastprofile mit scharfen Zähnen

Neu im Fertigungs-Sortiment von Poppe + Potthoff Präzisionsstahlrohre GmbH sind die sogenannten Rast- oder Stellringprofile. Dabei handelt es sich um Rohre, die Außenprofile mit unterschiedlichen Höhen, Breiten und Teilungen gemäß Kundenanforderung besitzen. Beim Rastprofil greift ein Stift in die Außenklinke, der Stellring wird mittels Hakenschlüssel verstellt.

Neben stark unterschiedlichen Wandungen gibt es beim Ziehen der Rohre eine weitere Herausforderung: Die Innenecken der Zähne müssen kleinste Radien besitzen, um ein Abrutschen des Werkzeugs oder Ausgleiten des Sperrstifts zu verhindern. Diese Anforderungen erfüllt Poppe + Potthoff Präzisionsstahlrohre GmbH und ermöglicht eine vielfältige Nutzung der Profile.

Das heutige Angebotsspektrum umfasst Rohre mit einem Außendurchmesser (AD) von 20,00 mm bis 65,00 mm in den Werkstoffen E235 und E355. Weitere Materialien, Abmessungen und spezifische Profile prüfen wir gern auf Herstellbarkeit und unterbreiten Ihnen ein individuelles Angebot. Fordern Sie uns!

Poppe + Potthoff Präzisionsstahlrohre GmbH wird auf der Messe Z in Halle 4, Stand D16 kompetent durch die IuIF GmbH vertreten.

Messe Z in Leipzig

Auf der Messe Z (07.-10. März 2017 in Leipzig) wird Poppe + Potthoff Präzisionsstahlrohre GmbH erneut als Mitaussteller vertreten sein. Am Gemeinschaftsstand der IuIF GmbH in Halle 4, Stand D16 werden Kunden und Interessenten über die neue Abmessungspalette – bis 100 mm AD – und das Angebot in geschweißt gezogener Ausführung (DIN EN 10305-2) informiert.

„Mit unserer Präsenz auf einer der führenden Messen für die Zuliefererindustrie in Europa wollen wir den Dialog mit unseren Kunden und Interessenten weiter fördern und intensivieren“, erklärt Thorsten Ellersiek, Head of Sales bei P+P Präzisionsstahlrohre. „Die Nähe zum Kunden hilft uns, die zukünftigen Anforderungen an uns selbst zu formulieren und uns zielgerichtet zu entwickeln.“

Ergebnisse dieses Dialogs sind z.B. die auf der Z vorzustellenden Änderungen und Erweiterungen des Produktionsprogramms des Rohrwerks. So wurde der angestammte Produktionsbereich des nahtlosen Rohres nach DIN EN 10305-1 auf einen maximalen AD von 100 mm erweitert und das geschweißt gezogene Rohr komplett neu in das Programm aufgenommen.

„Die positive Resonanz der Kundschaft ist deutlich spürbar und stärkt unsere Position als Lieferant durch die breitere Angebotspalette“, so Thorsten Ellersiek. „Unsere Zielgruppe sind Zulieferer, die gerade in mittleren und unteren Produktionsstufen aktiv und daher nah am ‘Halbzeug Rohr‘ sind. Mit unserer Kompetenz für kleine, mittlere und auch große Serien decken wir ein breites Spektrum ab, welches für die Besucher der Z sehr interessant ist.“

Mit dem Koordinatenmessgerät auf Videobasis lässt sich die Form- und Maßgenauigkeit der gezogenen Rund-und Profilrohre genauestens prüfen.

Noch engere Toleranzen

Poppe + Potthoff ist als Spezialist für besonders maßhaltige Präzisionsstahlrohre seit langem im Markt bekannt. Die ISO-Toleranzklasse h9 (H9) – rein durch Ziehprozesse erzeugt – beherrscht das Rohrwerk seit Jahren zuverlässig und sicher. Nun werden die Toleranzen für einen Teil des Produktspektrums noch enger gesetzt, um auch darüber hinaus gehende Anforderungen zu erfüllen.

Für Rohre mit einem Außendurchmesser (AD) von 5,00 bis 60,00 mm können die Maß-Toleranzen nun bis zur Klasse h8 eingeschränkt werden. Und auch für den Innendurchmesser (ID) von 6,00 bis 45,00 mm ist eine H8-Toleranz darstellbar. Wie bisher kann entweder der AD oder der ID auf die engste Toleranzklasse eingestellt werden, die jeweilige Gegenseite darf bis zu einer Toleranzklasse darunter liegen (h8/H9 bzw. h9/H8).

„Durch gezieltes Monitoring konnten wir unsere Werkzeuge und Ziehprozesse weiter verbessern“, erklärt Dr.-Ing. Bengt-Henning Maas, CEO der P+P Präzisionsstahlrohre GmbH. „Die Erzielung noch engerer Toleranzen ist zwar aufwändig aber im Vergleich zu anderen Verfahren preislich interessant. Für unsere Kunden ergeben sich große Vorteile, da Nachbearbeitungen entfallen.“

Gern prüfen wir Ihre individuellen Anforderungen auf Umsetzbarkeit.