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Digitalisierung im Mittelstand

Werther, 18. September 2017

Bei den Transfertagen des Spitzenclusters it’s OWL zeigt Poppe + Potthoff wie eine selbstoptimierenden Richtmaschine die Qualität und Produktivität sichert.

Digitalisierung im Mittelstand

Poppe + Potthoff Präzisionsstahlrohre zeigt während der „it's OWL Transfertage“ wie selbstlernende Maschinen die Flexibilität und Produktivität steigern helfen.

Im Stammwerk von Poppe + Potthoff sind Tradition und Innovation keine Gegensätze. Seit 1928 wird hier Stahlrohr in höchster Präzision gezogen – maßgeschneidert, um spezielle Anforderungen der Kunden exakt zu erfüllen. Der historisch gewachsene Maschinenpark und modernste Mess- und Regeltechnik arbeiten dabei Hand in Hand.

Die intelligent vernetzte Fertigung wird bei Transferprojekten im Rahmen des Spitzenclusters „it’s OWL“ kontinuierlich weiterentwickelt. Zusammen mit dem Fraunhofer IEM entwickelten die P+P Mitarbeiter nun eine selbstoptimierende Richtmaschine, die den bisher manuellen Prozess erleichtert und die Qualität automatisch sichert.

„Das Richten des Stahlrohrs ist der letzte formende Arbeitsschritt, bei dem wir das Produkt maßgeblich beeinflussen können“, erläutert Dr. Bengt-Henning Maas, CEO des Rohrwerks. „Durch Einführung eines Online-Messsystems zur kontinuierlichen Qualitätsüberwachung und eines Einricht-Assistenten konnten wir die Produktivität deutlich steigern.“

Um besonders kleinen und mittelständischen Unternehmen Mut zu machen, die Chancen von Industrie 4.0 für sich zu nutzen, geben Firmen wie Poppe + Potthoff ihre Erfahrungen mit der Digitalisierung der Fertigung weiter. Bei den „it's OWL Transfertagen 2017“ werden insgesamt 98 Projekte aus der Praxis vorgestellt.

Die „it's OWL Transfertage“ finden am 10. und 11, Oktober 2017 im Centrum Industrial IT in Lemgo statt. Der Besuch ist nach der Registrierung kostenlos. Hier finden Sie weitere Informationen und die Anmeldung.