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Die Ziehbank wird Industrie 4.0-fähig

Werther, 11. März 2016

Die Ziehbank wird Industrie 4.0-fähig

Wie sich Poppe + Potthoff Präzisionsstahlrohre für die Zukunft der Rohrfertigung vorbereitet erklärt CEO Bengt-Henning Maas in der Zeitschrift MM MaschinenMarkt

Seit 1928 verarbeitet Poppe + Potthoff in Werther Präzisionsstahlrohr und erfüllt damit besondere Anforderungen der Kunden. Diese jedoch verändern sich. Denn mit der zunehmenden Digitalisierung lassen sich auch die Weiterverarbeitungsprozesse vernetzen. „Die Kunden wollen von uns, dass wir nicht nur Rohre liefern, sondern auch Informationen. Dazu müssen wir wissen, was das einzelne Rohr erfahren hat“, erklärte Bengt-Henning Maas bei den Tube Innovation Days (20.-21.01.2016) in Ditzingen.

Um die Daten zu erfassen, wird die Ziehanlage bei Poppe + Potthoff mit Mess- und Sensor-Technologie ausgestattet. Die gelieferten Informationen werden dann gemeinsam mit den Prozessdaten aggregiert, visualisiert und analysiert, um Optimierungspotenziale entlang der Prozesskette quasi-online zu realisieren. Daten begleiten also künftig den physischen Warenfluss. Damit werden die Wertschöpfungsprozesse innerhalb und zwischen Unternehmen transparenter, effizienter und flexibler.

Sichere Prozesse, selbst bei kleinen Stückzahlen und komplexen Projekten, sowie Zeit- und Kostenersparnisse erwartet die Branche von der zunehmenden Digitalisierung. Zudem werde die Bündelung von Prozessen sowie die Vernetzung unterstützt. Just-in-time-Prinzipien lassen sich so immer mehr anwenden ohne die eigene Fertigungstiefe notwendigerweise zu erhöhen. MM MaschinenMarkt resümiert: Die mit Industrie 4.0 einhergehenden „Neuerungen verändern die Rohrbranche massiv“.

Weitere Informationen zu dem Thema: http://www.wirautomatisierer.de/home/-/article/32536721/41915127/Kontrollierter-Kaltzug/art_co_INSTANCE_0000/maximized/

Foto: „Rohrfertigung 4.0“: Bei Poppe + Potthoff Präzisionsstahlrohre wird die Ziehanlage mit Mess- und Sensor-Technologie ausgestattet und digital vernetzt.